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Tagesrhythmen und Arzneimittelwirkung
Björn Lemmer
Der Gang der inneren Uhren Zum Zahnarzt geht man besser nachmittags! Da wirkt das Anästhetikum 3-mal länger als morgens. Angina-pectoris-Patienten sollten ihr Nitroglycerin am Morgen sparsamer dosieren: Die Koronarerweiterung ist dann viel größer als am Nachmittag. Schließlich kann auf eine mehrmalige tagesverteilte Gabe von H2-Blockern zugunsten einer einmaligen abendlichen Gabe getrost verzichtet werden. Circadian-rhythmische Phänomene beeinflussen die Wirkung von Medikamenten und werden bereits in Therapie-Leitlinien berücksichtigt. In seinem spannend geschriebenen und anschaulich illustrierten Buch führt der Autor seine Leser durch die unbekannt Welt der inneren Uhren. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt er, welche verblüffenden Auswirkungen die chronobiologischen Gesetzmäßigkeiten auf die Wirksamkeit von Arzneistoffen haben.
3.völlig neu bearbeitete Auflage 2004180 Seiten, 22 Tabellen, gebundenFormat: 15,7 x 23,4 cm.